Lokaler Lösungsansatz

Das zunächst relativ abstrakte Konzept der Hybridnetze, das die überregionale bis nationale Ebene im Fokus hat, wird mit Hilfe des Konzeptes der sog. Energetischen Nachbarschaft (EN) auf die kommunale, lokale Ebene übertragen. Die zentrale Herausforderung bei der Realisierung dieses Konzeptes ist die Identifikation geeigneter physikalischer wie auch virtueller Kopplungspunkte zwischen den Systemen. Der Ansatz verfolgt das Ziel, die durch die Transformationen entstehenden energetischen Prozessdistanzen (Zahl von verlustbehafteten Energiewandlungsprozessen) weitestgehend zu minimieren. Hierzu bieten sich verschiedene Ansätze an, die miteinander kombiniert werden:

  • Direkte Kopplung innerhalb einer Energiedomäne
  • Verringerung der Transformationsprozesse
  • Verringerung der Leitungsverluste durch räumliche Nähe
  • Berücksichtigung der jeweiligen Energieniveaus

Von der Theorie in die Praxis

Im Juli 2015 wurde die Machbarkeitsstudie "Technische und ökonomische Machbarkeit Energetischer Nachbarschaften" - gefördert durch die Metropolregion Bremen-Oldenburg und die Stadt Oldenburg- abgeschlossen.

Die Präsentationen der Abschlussveranstaltung finden Sie in Kürze an dieser Stelle.